Ad-hoc Meldung gem. § 48d Abs. 1 BörseG

 Frauenthal Holding AG:

  • Jahresergebnis 2015
  • Vorstandsmandat Dr. Sailer bis 2021 verlängert
  • Neues fünfjähriges Aktienoptionsprogramm mit maximaler Zuteilung von 250.000 Aktienoptionen beabsichtigt

Jahresergebnis 2015

Aufgrund des Verkaufs des Geschäftsbereichs Schwere Stahlfedern- und Stabilisatoren (Closing fand am 23. Dezember 2014 statt) wird die Vergleichsperiode 2014 in ein Ergebnis nach Steuern fortzuführende Geschäftsbereiche (restliches automotives Geschäft der Division Frauenthal Automotive und Frauenthal Handel) sowie in ein Ergebnis nach Steuern aufgegebener Geschäftsbereich (Schwere Stahlfedern und Stabilisatoren) unterschieden.

  • Der Umsatz der beiden Geschäftsbereiche Frauenthal Automotive und Frauenthal Handel stieg im Vergleich zum Geschäftsjahr 2014 um MEUR 153,3 (+24,1 %) auf MEUR 790,7 (davon Frauenthal Automotive +8 %, davon Frauenthal Handel +31 %). Der Umsatzanstieg ist auf das organische Wachstum in beiden Bereichen, aber vor allem auf die erstmals ganzjährige Erfassung der Frauenthal Handel AG (vormals ÖAG AG, Akquisition fand am 30. Juni 2014 statt, Umsatzbeitrag von MEUR 125,6 für die Monate Jänner bis Juni 2014) zurückzuführen.
  • Das EBITDA der Frauenthal-Gruppe lag im Jahr 2015 mit MEUR 31,8 um MEUR 4,9 über dem Vergleichswert des Vorjahres. Der Vorjahreswert von MEUR 26,9 wurde um Einmaleffekte in Höhe von MEUR 8,2 (im Wesentlichen Lucky-buy Frauenthal Handel AG) bereinigt (vor Bereinigung liegt das EBITDA um MEUR 3,3 hinter dem Vorjahr.
  • Das EBITDA der Division Frauenthal Automotive verbesserte sich von MEUR 13,8 im Jahr 2014 um MEUR 1,5 auf MEUR 15,2. Dieser Zuwachs ist auf die umsatzbedingt wachsenden Ergebnisbeiträge der Gnotec-Gruppe und des Bereichs Druckluftbehälter zurückzuführen. Gegenläufig fielen im Bereich Leichte Federn Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von MEUR 1,9 an.
  • Die Division Frauenthal Handel erreichte trotz schleppender Marktentwicklung ein EBITDA von MEUR 18,6. Im Vorjahreswert von MEUR 24,1 waren Erträge aus der Auflösung des passivischen Unterschiedsbetrags aus dem Erwerb der Frauenthal Handel AG von MEUR 8,9 und außerordentliche Abschreibungen auf Vorräte in Höhe von MEUR 1,3 enthalten. Gegenüber dem um diese Sondervorgänge bereinigten EBITDA von MEUR 16,5 erzielte die Division eine Ergebnisverbesserung von MEUR +2,1. Wichtig für diese Verbesserung war der Ganzjahreseffekt der Frauenthal Handel AG. Weiters wirkten sich im Verlauf des Jahres einkaufsseitige Verbesserungen positiv aus, während erwartungsgemäß zusätzliche Kosten für die Integration der Logistik von SHT Haustechnik AG und Frauenthal Handel AG anfielen. Die schlechte Marktsituation in der Slowakei sowie verschiedene Sanierungsmaßnahmen für SHT Slovensko belasteten das Ergebnis leicht negativ.
  • Das Eigenkapital erhöhte sich von MEUR 85,6 um MEUR 9,7 auf MEUR 95,3, was vorrangig auf das positive Jahresergebnis von MEUR 8,8 zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote von         22,9 % zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 erhöhte sich entsprechend auf 23,8 % per 31. Dezember 2015.

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Weitere Millioneninvestition bei Frauenthal in Elterlein geplant

Ende 2015 wurde bei dem Automobilzulieferer eine umfangreiche Erweiterung der Produktions- und Lagerfläche abgeschlossen. Die Verantwortlichen erhoffen sich vor allem eine Steigerung der Produktivität und die Optimierung von Arbeitsabläufen. Derweil bereitet dem Unternehmen der Fachkräftemangel Sorgen.

Elterlein. Die umfangreichen Investitionen, die seit 2014 in den Elterleiner Standort des Unternehmens Frauenthal Automotive geflossen sind, werden sich ab diesem Jahr richtig auszahlen. Davon ist der kaufmännische Leiter Michael Langer überzeugt. Er rechnet unter anderem mit einer zehnprozentigen Steigerung der Produktivität: "2016 wird das Jahr der Optimierung."

> zum Presseartikel von "Freie Presse" vom 12.01.2016

Euro Ad-hoc Meldung gem. § 48d Abs. 1 BörseG

 3. Quartal 2015

Aufgrund des Verkaufs des Geschäftsbereichs Schwere Stahlfedern- und Stabilisatoren (Closing fand am 23. Dezember 2014 statt) wird in ein Ergebnis nach Steuern fortzuführende Geschäftsbereiche (restliches automotives Geschäft der Division Frauenthal Automotive und Frauenthal Handel) sowie in ein Ergebnis nach Steuern aufgegebener Geschäftsbereich (Schwere Stahlfedern und Stabilisatoren) unterschieden.

Die nachfolgende Analyse bezieht sich auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche:

  • Der Umsatz der beiden Geschäftsbereiche Frauenthal Automotive und Frauenthal Handel stieg zum Vorjahresvergleichswert um MEUR 142,3 (+31,9 %) auf MEUR 589,1 (davon Frauenthal Automotive +5,8 %, davon Frauenthal Handel +44,1 %). Der Umsatzanstieg ist auf die Akquisition der Frauenthal Handel AG (Umsatzbeitrag von MEUR 131,1 für die Monate Jänner bis September, im Vorjahr war die ÖAG ab Juli 2014 inkludiert) zurück zu führen.
  • Das EBITDA der Frauenthal-Gruppe lag im 3. Quartal 2015 mit MEUR 22,9 um MEUR 2,3** über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Veränderung resultiert einerseits aus einem Rückgang aus der Division Frauenthal Automotive mit MEUR -1,4, andererseits aus einer Verbesserung der Division Frauenthal Handel mit MEUR 2,8, sowie geringere Kosten in der Holding von MEUR 0,9. Der Ergebnisrückgang in der Division Frauenthal Automotive ist auf besonders hohe Ergebnisse im Vergleichszeitraum des Vorjahres aufgrund eines atypischen Produktmix bei der Gnotec Gruppe sowie auf einen einmaligen Restrukturierungsaufwand in Höhe von MEUR 1,4 im  dritten Quartal 2015 im Bereich Leichte Federn zurück zu führen; der Zuwachs in der Division Frauenthal Handel stammt aus dem Zugang der ÖAG AG.
  • Das Eigenkapital stieg aufgrund des Jahresergebnisses von MEUR 85,6 zum Bilanzstichtag  31.Dezember 2014 um MEUR 7,7 auf MEUR 93,3. Die Eigenkapitalquote von 22,9 % zum . 31.Dezember 2014 reduzierte sich aufgrund der höheren Bilanzsumme (saisonal bedingter Working-Capital Aufbau) auf 20,7 % per 30. September 2015.

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