Weitere Millioneninvestition bei Frauenthal in Elterlein geplant

Ende 2015 wurde bei dem Automobilzulieferer eine umfangreiche Erweiterung der Produktions- und Lagerfläche abgeschlossen. Die Verantwortlichen erhoffen sich vor allem eine Steigerung der Produktivität und die Optimierung von Arbeitsabläufen. Derweil bereitet dem Unternehmen der Fachkräftemangel Sorgen.

Elterlein. Die umfangreichen Investitionen, die seit 2014 in den Elterleiner Standort des Unternehmens Frauenthal Automotive geflossen sind, werden sich ab diesem Jahr richtig auszahlen. Davon ist der kaufmännische Leiter Michael Langer überzeugt. Er rechnet unter anderem mit einer zehnprozentigen Steigerung der Produktivität: "2016 wird das Jahr der Optimierung."

> zum Presseartikel von "Freie Presse" vom 12.01.2016

 

Euro Ad-hoc Meldung gem. § 48d Abs. 1 BörseG

 3. Quartal 2015

Aufgrund des Verkaufs des Geschäftsbereichs Schwere Stahlfedern- und Stabilisatoren (Closing fand am 23. Dezember 2014 statt) wird in ein Ergebnis nach Steuern fortzuführende Geschäftsbereiche (restliches automotives Geschäft der Division Frauenthal Automotive und Frauenthal Handel) sowie in ein Ergebnis nach Steuern aufgegebener Geschäftsbereich (Schwere Stahlfedern und Stabilisatoren) unterschieden.

Die nachfolgende Analyse bezieht sich auf die fortzuführenden Geschäftsbereiche:

  • Der Umsatz der beiden Geschäftsbereiche Frauenthal Automotive und Frauenthal Handel stieg zum Vorjahresvergleichswert um MEUR 142,3 (+31,9 %) auf MEUR 589,1 (davon Frauenthal Automotive +5,8 %, davon Frauenthal Handel +44,1 %). Der Umsatzanstieg ist auf die Akquisition der ÖAG AG (Umsatzbeitrag von MEUR 131,1 für die Monate Jänner bis September, im Vorjahr war die ÖAG ab Juli 2014 inkludiert) zurück zu führen.
  • Das EBITDA der Frauenthal-Gruppe lag im 3. Quartal 2015 mit MEUR 22,9 um MEUR 2,3** über dem Vergleichswert des Vorjahres. Die Veränderung resultiert einerseits aus einem Rückgang aus der Division Frauenthal Automotive mit MEUR -1,4, andererseits aus einer Verbesserung der Division Frauenthal Handel mit MEUR 2,8, sowie geringere Kosten in der Holding von MEUR 0,9. Der Ergebnisrückgang in der Division Frauenthal Automotive ist auf besonders hohe Ergebnisse im Vergleichszeitraum des Vorjahres aufgrund eines atypischen Produktmix bei der Gnotec Gruppe sowie auf einen einmaligen Restrukturierungsaufwand in Höhe von MEUR 1,4 im  dritten Quartal 2015 im Bereich Leichte Federn zurück zu führen; der Zuwachs in der Division Frauenthal Handel stammt aus dem Zugang der ÖAG AG.
  • Das Eigenkapital stieg aufgrund des Jahresergebnisses von MEUR 85,6 zum Bilanzstichtag  31.Dezember 2014 um MEUR 7,7 auf MEUR 93,3. Die Eigenkapitalquote von 22,9 % zum . 31.Dezember 2014 reduzierte sich aufgrund der höheren Bilanzsumme (saisonal bedingter Working-Capital Aufbau) auf 20,7 % per 30. September 2015.

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