Frauenthal Holding AG: 

  • Ergebnis zum 1. Halbjahr 2019
  • Ausblick 2019

Ergebnis zum 1. Halbjahr 2019

Der Umsatz der Frauenthal-Gruppe beläuft sich im ersten Halbjahr 2019 auf MEUR 467,4 und übertrifft damit den Vorjahreswert um MEUR 3,6 (+0,8 %) wovon MEUR 292,3 (+2,2 %) auf die Division Frauenthal Handel und MEUR 175,1 (-1,5 %) auf die Division Frauenthal Automotive entfallen. Der Rückgang in der Division Automotive setzt sich aus dem fehlenden Umsatz der im Vorjahr verkauften Business Unit U-Bolts in Höhe von MEUR 5,4 und einem Umsatzanstieg in den anderen Business Units von MEUR 2,8 zusammen.

Das Konzern EBITDA zum 30. Juni 2019 beträgt MEUR 22,3, das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr zum 30. Juni 2018 von MEUR 2,8 (ohne erstmalige Anwendung von IFRS 16 Leasingverhältnisse1) beträgt das EBITDA MEUR 14,6, das ist ein Rückgang um MEUR 4,9).

Die Division Automotive weist ein EBITDA von MEUR 10,6 aus, was einem Rückgang von MEUR 2,9 (ohne IFRS 16 Effekt wird ein EBITDA in Höhe von MEUR 9,4 ausgewiesen, das ist ein Rückgang von MEUR 4,1) gegenüber dem Vergleichszeitraum entspricht. Der Rückgang in Höhe von MEUR 4,1 resultiert aus einem einmaligen Entkonsolidierungsertrag der verkauften Business Unit U-Bolts im Vorjahr in Höhe von MEUR 1,6, dem fehlenden EBITDA dieser Business Unit im ersten Halbjahr 2019 sowie aus operativen Ergebnisrückgängen in den Business Units Air Tanks und Powertrain.

Das EBITDA in der Division Handel beträgt MEUR 12,4 (ohne IFRS 16 Effekt beträgt das EBITDA MEUR 6,1) und steigt um MEUR 5,7 (sinkt ohne IFRS 16 Effekt um MEUR 0,6 hauptsächlich aufgrund geringerer Deckungsbeiträge).

Die Konzern Bilanzsumme zum 30. Juni 2019 beträgt MEUR 453,3 und steigt damit im Vergleich zu 31. Dezember 2018 um MEUR 45,2, davon sind MEUR 27,8 auf die Erstanwendung von IFRS 16 zurück zu führen. Durch die gestiegene Bilanzsumme und das auf MEUR 107,3 gesunkene Eigenkapital (davon MEUR 2,6 aufgrund Dividendenausschüttung) zum 30. Juni 2019 sinkt die Eigenkapitalquote auf 23,7 %. Im Vergleich zum 31. Dezember 2018 ist dies ein Rückgang um -3,4 %, wobei -1,5 % auf die Erstanwendung von IFRS 16 zurück zu führen sind.

in MEUR

1-6/2019

Veränderung

1-6/2018

Umsatz

467,4

0,8%

463,8

EBITDA

22,3

14,4%

19,5

EBITDA ohne IFRS 16 Effekt

14,6

-25,1%

19,5

EBIT

6,4

-41,8%

11,0

EBIT ohne IFRS 16 Effekt

6,0

-45,5%

11,0

Ergebnis nach Steuern

2,1

-70,4%

7,1

Ergebnis nach Steuern ohne IFRS 16 Effekt

                  2,0

-71,8%

7,1

 

in MEUR

30.06.2019

Veränderung

31.12.2018

Eigenkapital

107,3

-2,9%

110,5

EK-Quote

23,7%

-3,4%

27,1%


Ausblick Gesamtjahr 2019

Bereinigt um den Einmaleffekt aus dem Verkauf der Business Unit U-Bolts im Jahr 2018 erwartet die Frauenthal-Gruppe ein Jahresergebnis über dem Vorjahr, sofern die aktuellen Marktprognosen für das Automobilgeschäft und die Baukonjunktur zutreffen. Durch die zunehmend pessimistische Einschätzung der Marktlage im Nutzfahrzeug- und PKW-Bereich sowie den makroökonomischen Unsicherheiten ist bei Frauenthal Automotive aber künftig mit größerer Volatilität zu rechnen.

1) Im neuen IFRS 16 wurden insbesondere die bilanzielle Abbildung von Leasingverträgen beim Leasingnehmer sowie die Darstellung von Mieten neu geregelt. So werden insbesondere Mietaufwendungen nicht mehr als laufender Aufwand verbucht, sondern in ähnlicher Höhe als Abschreibungen erfasst. Im Frauenthal Konzern kommt IFRS 16 Leasingverhältnisse erstmalig 2019 zur Anwendung; keine Auswirkungen auf den 31. Dezember 2018.

Auf der Homepage www.frauenthal.at unter der Rubrik Investor Relations / Berichte / Zwischenberichte ist der komplette Halbjahresfinanzbericht 2019 abrufbar.

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